Zur Rezeption Georg Friedrich Händels in den deutschen Diktaturen. Quellen im Kontext

Katrin Gerlach, Lars Klingberg, Juliane Riepe, Susanne Spiegler


Zur Rezeption Georg Friedrich Händels in den deutschen Diktaturen. Quellen im Kontext Katrin Gerlach, Lars Klingberg, Juliane Riepe, Susanne Spiegler

Studien der Stiftung Händel-Haus 2

ortus musikverlag 172, Bd. 1 und 2

149,00 EUR

 

Die Bände sind im Museumsshop der Stiftung Händel-Haus sowie im Buchhandel zu erwerben.

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Händel vor dem Fernrohr.
Die Italienreise

Juliane Riepe


Händel vor dem Fernrohr.  Die Italienreise Juliane Riepe
Studien der Stiftung Händel-Haus 1
ortus musikverlag 2013
67,00 EUR

Das Buch ist im Museumsshop der Stiftung Händel-Haus sowie im Buchhandel zu erwerben.

Die vermutlich etwa vierjährige Reise (ca. 1706-1710), die Händel als junger Mann nach Italien unternahm, gilt als prägend für sein späteres Leben und Schaffen. Ohne sie wäre die weitere Laufbahn des Komponisten, die ihn noch zu Lebzeiten zu einem der berühmtesten Musiker Europas werden ließ, nicht denkbar gewesen. Auf die Werke, die Händel in Italien komponierte, griff er ein Leben lang zurück. Bei John Mainwaring, einem der frühesten (1760) und einflussreichsten Biographen Händels, erscheint die Italienreise des Hallensers, beginnend mit der Einladung durch ein Mitglied der Medici-Familie, als ein einziger großer Triumphzug eines genialen jungen Komponisten, der allseits bewundert von Erfolg zu Erfolg eilt und von Fürsten und Kardinälen, Kennern und Kollegen mit offenen Armen empfangen und aufs Höchste geschätzt wird. Diese Sichtweise blieb bis heute bestimmend. Die zeitgenössischen Quellen ergeben ein anderes, lückenhaftes, aber auch facettenreicheres Bild. Ausgangspunkt des neuen Rekonstruktionsversuches, der in diesem Buch unternommen wird, ist das Diarium des Prinzen Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen (1687-1763), der 1705 zu seiner Kavalierstour aufbrach und Händel 1707 in Rom mehrfach begegnete. Das Reisetagebuch des Meininger Prinzen bietet nicht nur Neues zu Händels Biographie und seinem kompositorischen Schaffen, es erschließt darüber hinaus eine Fülle von Daten, die helfen, den Kontext der Italienreise Händels genauer nachzuzeichnen, als es bisher möglich war.

Aria.

Eine Festschrift für Wolfgang Ruf


Aria. Eine Festschrift für Wolfgang Ruf
Hrsg. von Wolfgang Hirschmann
Georg Olms Verlag 2011
78,00 EUR

Mitglieder der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V. erhalten bei Bestellung über die Geschäftsstelle der Gesellschaft einen großzügigen Rabatt.

Die chronologisch geordneten Aufsätze zur Arie, dieser Zentralkategorie der europäischen Musikgeschichte, spannen einen Bogen vom englischen ayre, dem Lautenlied der Renaissance, bis hin zu Don Boyds Film Aria von 1987 und Arienstrukturen im aktuellen Musiktheater Wolfgang Rihms. Ausgewählte Arienkompositionen von, u. a., Heinrich Schütz, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Wolfgang Amadé Mozart, Giuseppe Verdi, Richard Wagner und Alban Berg werden ebenso betrachtet wie die unterschiedliche Einbindung von Arien in größere Werkkomplexe (Szene, Akt) in Kantaten und Opern. Einen wichtigen Themenschwerpunkt bilden Ariengattungen (Bravourarie, französisches Air, Kantatenarie, Rondoarie). Die spannungsvolle Verschränkung von musikalischer Autonomie und intensiver Textdarstellung zieht sich wie ein roter Faden durch die Beiträge des Bandes.
Die Festschrift ehrt Wolfgang Ruf, den Ordinarius für Historische Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, den Präsidenten der Internationalen Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft und Editionsleiter der Hallischen Händel-Ausgabe. Wolfgang Ruf hat mit dem Aria-Artikel im Handwörterbuch der musikalischen Terminologie eine wesentliche Forschungsgrundlage geschaffen.
Inhaltsverzeichnis [122.7KB/pdf]
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